Fasent Nachlese 2017

Die Wiswieler Fasent 2017 ist vorbei. Am schmutzige Dunschdig holten die Narren ihre Fasent Figuren am Salmenplatz aus dem Dorfbach. Mit dem Wiswieler Fasent Lied begann Präsident Frieder die anwesenden Hemdklunker in Stimmung zu bringen. Er ließ das vergangene Jahr kurz Revue passieren.Danach zog man mit dem Musikverein zum alten Rathaus um dort den Schlüssel über die Fasent Tage zu übernehmen. Eine stattliche Anzahl an Narren war mit dabei als Frieder den Schlüssel von Bürgermeister Baumann übernahm. Danach feierte man in der Blaulichtbar der Feuerwehr und im Gasthaus Sonne.

Weisweiler Clubowe mit schönem Programm und gut gelaunten Akteuren / Ovationen zum Abschied von Manfred Klipfel.

  1. Club-Owe in Weisweil: Der Chef vum Protokoll (Manfred Klipfel) hat sich aus der Bütt verabschiedet. Foto: Ilona Huege

WEISWEIL. Tanz und Bütt, Schau und Gesang sowie eine Ehrung auf großer Bühne für zwei langjährige Kolibacher bestimmten das Programm beim Clubowe des Fußballclubs Weisweil. Es traten Gäste auf und Wiswieler Originale. Der Chef vom Protokoll alias Manfred Klipfel nahm am Samstag seinen Bühnenabschied und wurde mit Ovationen gefeiert.

Der Einmarsch erfolgte mit einer großen Schar von Kolibachern, angeführt vom Fanfarenzug Ritter Hermann und zwei Tanzgarden im Mini- und Midi-Alter. Die große Runde zur Begrüßung durch Elferrats-Präsi Frieder Heidt gab auch den Rahmen für Ehrungen. Die Kolibacher machen das sonst am elften Elften, aber für Oberkolibacher Kai Fischer und für Michael Stöcklin gab es eine Ausnahme. Kai Fischer ist seit 20 Jahren in der Zunft und seit fünf Jahren Oberkolibacher. Michael Stöcklin ist seit 30 Jahren dabei: Er lief schon im Alter von acht Jahren mit.

Nach dem Wiswieler Fasentlied folgte ein erster Höhepunkt des Clubowe. Der Auftritt der Mini-Grade mit elf Gardemächen im Alter zwischen fünf und neun Jahren erwies sich als Publikumshit. Trainerin Bianca Disch bekam verdienten Applaus. Sie trainiert auch die sieben etwas älteren jungen Damen der Midi-Garde, die nach den Jungstars an der Reihe waren und ihren Auftritt mit Akrobatik würzten. Im ersten Teil des Abends waren auch Show-Tänze von Gästen zu sehen: Die Happy Dance Group aus Emmendingen zeigte Aerobic der 1980er Jahre, die Fasent Feed aus Oberhausen kamen im Meerjungfrauen-Kostüm.

Die Trauerschnallen um Heidi Stary boten den gelungenen Kontrast. Sie sangen bedächtig vom Dorfgeschehen, vom Pferderennen durch den Ort mit Rössern ohne Reiter, vom Prost auf Pfarrers Nachwuchs mit dem Rum der echten Ostfriesen-Mischung und vom Narrentreffen bei Berg un Tal. Letzteres haben sie zudem in Form einer einzigartigen Narrenkappe für den jüngsten Elferrat dokumentiert.

Dann kam der Chef vum Protokoll. Manfred Klipfel verbindet seit Jahren Dorfgeschehen mit Witz und etwas Politik zu einer unterhaltsamen Mischung. Auch Weisweil hat jetzt mit dem sanierten Rathaus sein "Weißes Haus", in dem der Protokollchef "lauter Trumps im Bürgersaal sitzen" sah. Er hatte auch Junggesellinnen-Abschiede beobachtet, den verzögerten Vorstandswechsel beim FCW ebenso kommentiert wie das Messer-Zücken der Prominenz beim Neujahrsempfang. "Ich tritt ab, für mich isch’s um", sagte er am Ende. Das Publikum bedankte sich für viele Jahre Freude am Chef vum Protokoll mit großer Geste: Die Narrenschar in der Halle stand zum Applaus auf.

Nach der Pause kamen "Keno und Norbert als "Die Zwillinge" auf die Bühne. Pfarrer und Gemeinderat erschienen im ländlichen Dress, waren auf der Suche nach einer Frau, und wurden bei ihrem Liedle von Lukas Schweizer am kirchlichen Keyboard begleitet. Der Schautanz der Kolibacher kam an, der TuS Köngischaffhausen schickte Rockerinnen auf die Bühne. Die Aktiven Herren des FCW zeigten einen ganz normalen Sonntag im Fan-Hisli, die Damenmannschaft bot eine bunte Mini-Playback-Show samt charmanter Moderatorin. Der Hit des Abends steckte hinter dem Titel "Stramme Schenkeli". Keno und Norbert und vier weitere bekannte Weisweiler trösteten den Elferrat darüber hinweg, dass es dies Jahr keine erwachsene Garde gab. Sie schlüpften ins Gardekostüm und machten ihre Sache so gut, dass das Publikum trotz vorgerückter Stunde eine Zugabe verlangte.

(Text BZ / Frau Hüge)

27. Tanzfestival / Sonntag

Choreografisch ausdrucksstark

Tanzfestival in Weisweil nach einjähriger Pause und in abgespeckter Form: Die Sendewelle Altdorf siegt bei den Frauen.

„Die Frischen Putzfrauen“ vom Hästrägerballett Rust Foto: Christiane Franz

Das Sendewelle-Ballett hat das Tanzfestival in Weisweil bei den Frauen gewonnen. Foto: Christine Franz

Nach einer schöpferischen einjährigen Pause ging es beim Tanzfestival am Sonntagabend in der Rheinwaldhalle "zurück zu den Wurzeln", wie es vom Veranstalter hieß. Nur Tanzgruppen, die einer Zunft angehören, oder solche, die ausschließlich an Fastnacht tanzen, durften sich bewerben. Zehn stellten sich dem Urteil der Jury. Es siegte bei den Damen die Sendewelle aus Altdorf und bei den Herren Rhythm & Magic aus Oberhausen.

Die nicht mehr zu bewältigenden Zuschauermengen sowie die Kritik der teilnehmenden Fastnachtstanzgruppen hatten die Veranstalter zu einer kreativen einjährigen Pause bewegt, um das Konzept des über Weisweil hinaus beliebten Tanzfestivals in Rücksprache mit früheren Teilnehmern zu überarbeiten. "Es ist ein Neustart", sagte Organisator Friedrich Heidt gegenüber der Badischen Zeitung. Er war sichtlich erfreut, dass das Konzept aufging: "In der Halle ist viel weniger Gedränge als in den Vorjahren. Und bei den Teilnehmern haben wir diesmal auch wieder zwei Gruppen mit jungen Tänzerinnen."

Acht Frauengruppen und zwei Männergruppen am Start
Zum 27. Mal öffnete sich der Vorhang, um den Tanzgruppen die Bühne für den Wettbewerb freizugeben. Statt der zuletzt bis zu 16 Gruppen maßen sich dieses Mal zehn Formationen, davon acht Frauen- und zwei Männerteams. Erst um Mitternacht fiel die Entscheidung der vierköpfigen Jury. "Wir haben es uns nicht leicht gemacht. Im Vordergrund stand der Spaßfaktor: Welche Gruppe hat ihn am meisten gezeigt?", erläuterte Juror Heinrich Herrmann, Tanzlehrer bei der Tanzschule Gutmann. Durch das Programm führten Friedrich Heidt und Katrin Schmidt.

Die Ersten in der Startfolge, die ausgelost wurden, gingen als Sieger hervor. Schon seit den Anfängen des Tanzfestivals ist die Formation Sendewelle aus Altdorf mit dabei. Die Gruppe aus 17 Tänzerinnen hatte sich in diesem Jahr neu gebildet und überzeugte die Jury mit ihrem Auftritt als "Paradiesvögel". Als "Frische Putzfrauen" traten die acht Mädels des Hästräger-Balletts aus Rust an, die seit vier Jahren gemeinsam tanzen. Bei den Männern maßen sich zwei Formationen. Als "Chinesischer Drache" zog das Herrenballett Social Wyhl von der Narrengilde Wyhl, die zum ersten Mal startete, in die voll besetzte Rheinwaldhalle ein. Die Sieger Rhythm & Magic aus Oberhausen waren als altbewährte Gruppe mit dabei und überzeugten mit ihrem Auftritt als "Ghostbusters".

Rosenmontag

Der Rosenmontag begann traditionell mit der Narrensuppe für die Umzugsteilnehmer in der Rheinwaldhalle. Danach startete der Umzug mit nur Weisweil Gruppen - in stattlicher Anzahl und auch mit selbstgebauten Mottowägen durch die neue Umzugsstrecke. Präsi Frieder erklärte der Presse, dass nicht sehr viele Zuschauer in Weisweil sind, da alle, die Fasent machen wollen beim Umzug aktiv dabei seien. Gerade das sei das schöne in Weisweil. Man feiert zusammen - Jeder kennt Jeden. Dieses Jahr waren besonders viele Narren unterwegs. Beim Narrennest am Kanonenplatz verweilte man nach dem Umzug viele Stunden. Ebenso in der Gaststätte Sonne.

Abends wurde dann in der Blaulichtbar der Feuerwehr weitergefeiert. Kurz nach Mitternacht wurde der Wiswieler Núme am Kirchplatz verbrannt. So wurde die Wiswieler Fasent wieder begraben.

Wir bedanken uns bei :

-       Fanfarenzug Weisweil

-       Musikverein Weisweil

-       Feuerwehr Weisweil

-       Bürgermeister Michael Baumann , Gemeindeverwaltung und Hausmeistern

-       Allen Akteuren des Club-Owe

-       Allen Helfern vor und hinter den Theken

-       DRK Weisweil

-       Arnfried Schneider und Otto Rombach

-       Helmut Ehret

-       Dominik Triebler

-       Luca Schweizer unseren neuen musikalischen Begleiter

-       Luis Nicola

-       Ingrid Gerber für den Kindernachmittag

-       Alessandro Napolitano

-       Butler Sven Nickola

-       Bühnenhelfer Lukas Lösslin und Robin Zeiser

-       DJ Sprudler

-       Team der Blaulichtbar

-       Gino & Andi

-       Heinz Stöcklin für die kplt. Orga des Sonntagmittags

-       Allen Kuchenspendern

-       Allen Umzugsteilnehmern

-       Carmen Klipfel

-       Jaka Freiburg

-       und letztendlich bei allen unseren Gästen

-       sollte ich wen vergessen haben so verzeiht es mir

-       Wir danken Allen , die zum Gelingen beigetragen haben

Willkommen!

Sie befinden Sich hier auf der Internetseite der Weisweiler (Wiswieler) Fastnachts (Fasent) Abteilung.

Unsere Fastnachtsgruppe besteht aus :

Kolibacherzunft

Elferrat

Garde und Jugendgarde

Grosili Gruppe

Weiterhin tragen noch einige Narren die alte Weisweiler Traditionsfigur : Den Wiswieler Numé

Seit 1991 sind wir Mitglied in der Freundschaftsvereinigung "Berg un Tal"

Jede Zunft richtet jährlich im Wechsel ein großes Narrentreffen aus

Wir sind eine Unterabteilung des FC Weisweil e.V. (www.fc-weisweil.de) , der sich seit Kriegsende der Brauchtumspflege der Fastnacht in Weisweil angenommen hat.

 

Wir wollen eine friedliche Fasent

Unsere Termine